10.12.2025 Matthias-Hoeren-Preis - Ehrung für einen, der Dinge bewegt
Karl-Heinz Göris engagiert sich seit Jahren in der Kinderdirekthilfe Korschenbroich und im Kirchenvorstand. Für seinen herausragenden Einsatz zeichnete ihn die Bürgerstiftung jetzt mit dem Matthias-Hoeren-Preis aus.

Über den Matthias-Hoeren-Preis für Karl Heinz Göris (2.v.l.) freuten sich auch Ulrich Böttges (l.), Bürgermeister Marc Venten (Mitte), Thomas Goldmann und Fritz Otten (r.).
Foto: Markus Rick
Von Angela Wilms-Adrians

Korschenbroich An den Namensgeber des Matthias-Hoeren-Preises hat Karl-Heinz Göris nach eigenem Bekunden viele positive Erinnerungen. Haften geblieben ist vor allem die zupackende Art des verstorbenen Landrates, der Dinge beherzt nach dem Motto „dat maken wir“ angegangen sei. Göris selbst ist wohl auch so ein „Pack-an“, der im Einsatz für seine Ehrenämter nicht die Stunden zu zählen scheint. Für sein außerordentliches Engagement wird dem Korschenbroicher nun durch die Bürgerstiftung Für Korschenbroich der Matthias-Hoeren-Preis verliehen.

Die Übergabe mit Urkunde und einem Relief wird während des Neujahrsempfangs der beiden Korschenbroicher Bruderschaften St. Katharina und St. Sebastianus am 4. Januar 2026 in der Aula des Gymnasiums erfolgen. Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro stiftet der Projektpartner NEW. Noch steht nicht fest, ob Fritz Otten, zurückgetretener Vorsitzender des Stiftungsrats, oder dessen Nachfolger Ulrich Böttges die Laudatio halten werden. Vielleicht werden sie es auch gemeinsam machen, sagen beide Herren, die im Amt Wert auf einen fließenden Übergang legen.

Beim Gespräch im Rathaus betont Bürgermeister Marc Venten, dass acht, teilweise sehr bemerkenswerte Vorschläge für den diesjährigen Preisträger eingegangen seien. Die Jury habe sich einstimmig für Göris ausgesprochen.

Der Korschenbroicher ist seit etwa 30 Jahren in der Gemeindearbeit und im Kirchenvorstand aktiv. Hier kümmert er sich schwerpunktmäßig um die Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft. Aus Altersgründen könne er im kommenden Jahr nicht mehr für das Amt kandidieren, sagt der 74-Jährige. Außerdem engagiert sich Göris als erster Vorsitzender in der Kinderdirekthilfe Korschenbroich, die er als Mitglied im Schützenzug „Lange Lulatsche“ mitbegründete und die seit 1997 ein eingetragener Verein ist.

Göris war zunächst Stellvertreter des Initiators Jürgen Hüsges, den er 2014 in der Funktion des Vorsitzenden ablöste. Die Kinderdirekthilfe verfolgt zwei Schwerpunkte: die Kinderhilfe Bolgatanga in Westafrika und seit eineinhalb Jahren in Benin ein Projekt, das sich vor allem für Mädchen einsetzt. „Es ist unser Anliegen, Kinder und Jugendliche in ein normales soziales Fahrwasser zu bringen und ihnen zu helfen, in der Ausbildung Fuß zu fassen“, sagt Göris.

Als Bindeglied seiner Aktivitäten bezeichnet er die Unterstützung von Kindern. Das sei ihm und seiner Frau Ulla immer wichtig gewesen, da sie keine eigenen Kinder haben konnten. Er hat zudem eine Zeit die erste Handball-Mannschaft des TV Korschenbroich begleitet. Der Korschenbroicher betont, stets günstige Konditionen für seine Ehrenämter gehabt zu haben. Seine Ehefrau teile die gleiche Grundeinstellung und sei ebenfalls ehrenamtlich tätig.

Es habe zwar immer wieder Zeiten gegeben, in denen etwas „drückte und drängte“, doch die ehrenamtliche Arbeit habe er nie als Belastung empfunden. Es mache ihm einfach Spaß zu sehen, wie sich Dinge verändern, begleiten und bewegen ließen, so Göris.

Otten betont das Anliegen der Bürgerstiftung, über den weit gefassten Stiftungszweck unterschiedliche Generationen zu erreichen und zu motivieren. „Das große Thema der Stiftung ist der Versuch, in unserer zusammengefügten Stadt das Gemeinschaftsgefühl zu stärken“, so Otten. Daher würden zum Beispiel mit dem Matthias Hoeren-Preis einzelne Persönlichkeiten auszeichnet, die sich gesamtstädtisch einbringen. In der Finanzierung der Preisgelder arbeitet die Bürgerstiftung mit Projektpartnern zusammen.

Vorstandsvorsitzender Thomas Goldmann deutet die große Zahl der Vorschläge für die diesjährige Nominierung als großes Spektrum in der Bürgerschaft. In der seit einigen Jahren verstärkten und auch drängenderen Nachfrage zu Entscheidungsfindungen der Jury erkennt Otten eine gestiegene Wahrnehmung des Matthias-Hoeren-Preises. Übereinstimmend betonen die Vorstandsmitglieder, dass die Einladung der Bruderschaften zum Neujahrsempfang mit Preisverleihung für ganz Korschenbroich gelte.

 

8.12.2025: Preisträger des Matthias-Hoeren-Bürgerpreises 2025 vorgestellt

Bürgermeister Marc Venten hat am 08.12.2025 den diesjährigen Preisträger des Matthias-Hoeren-Bürgerpreises bekannt gegeben. Aus einer großen Anzahl hoch karätiger Vorschläge hat die Jury unter Vorsitz des Bürgermeisters das Korschenbroicher Urgestein Karl Heinz Göris ausgewählt, der sich seit Jahrzehnten in Kirche, Vereinen und der St. Sebastianus Schützenbruderschaft uneigennützig und vorbildlich engagiert. Zu den ersten Gratulanten des neuen Preisträgers gehörten Ulrich Böttges als neuer Stiftungsratsvorsitzender, Fritz Otten als ehemaliger Stifungratsvorsitzender und Thomas Goldmann als Vorstandsvorsitzender. Die offizielle Ehrung und Übergabe des Bürgerpreises erfolgt im festlichen Rahmen auf dem traditionellen Neujahrsempfang der Korschenbroicher Bruderschaften St. Katharina Junggesellen und St. Sebastianus am 4. Januar 2026.

12.09.2025: Stadt Korschenbroich zeichnet die Bürgerstiftung mit dem Heimatpreis 2025 aus

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NGZ vom 19.09.2025:
Beitrag zum „Wir-Gefühl“ geehrt
Herausragende ehrenamtliche Tätigkeiten über alle Ortsteile hinweg wurden beim Heimatpreis 2025 zum nunmehr siebten Mal ausgezeichnet. Geehrt wurden die Bürgerstiftung, der Verein Sport Ältere Generation „Säg 50plus“ und die DRK-Ortsgruppe.
 

Korschenbroich

Digitaler Blickfänger während der zwanglos gestalteten Feierstunde im Ratssaal war die von Konfettiregen umspielte 50 des Korschenbroicher Stadtjubiläums. Das Gold-Jahr prägte das diesjährige Motto „Eine Stadt – eine Heimat“. Zur siebten Verleihung des Heimatpreises wurden Vereine und Verbände ausgezeichnet, die durch herausragende Ortsteil-übergreifende Arbeit wertvolle Beiträge für ein stärkendes Miteinander und das „Wir-Gefühl“ in der Stadt leisten. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Musikkapelle Kleinenbroich.

Unter den vielen Gästen begrüßte Bürgermeister Marc Venten Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert. In ihrem Grußwort betonte sie die Bedeutung des Ehrenamts. „Nordrhein-Westfalen lebt von engagierten Menschen, die sich für andere einsetzen und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, und dies auch mit Herzblut tun“. Das sei nicht selbstverständlich, so die Staatssekretärin. Die Qualität der vorgeschlagenen Preisträger ließe die Güte des Ehrenamts in Korschenbroich erahnen. Es sei wichtig, dieses auch Demokratie-fördernde Pfund sichtbar zu machen. Mit dem Preis sollten Menschen darin bestärkt werden, ihre Heimat mit zu gestalten. Ebenso könne der Preis Ansporn für andere sein, es ihnen gleich zu tun.

 

Venten hob hervor, dass mit dem Heimatpreis keine Einzelpersonen, sondern ausschließlich Vereine und Verbände bedacht werden. Er erinnerte an die Sorgen der Menschen, als im Zuge der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 aus ehemals selbstständigen Gemeinden die Großgemeinde und heutige Stadt Korschenbroich wurde. Nicht wenige hätten damals befürchtet, die eigenen Belange könnten untergehen. Doch diese Ängste hätten sich als unbegründet erwiesen. Venten versicherte, dass alle für den Preis vorgeschlagenen Verbände und Vereine preiswürdig seien. Die Auswahl sei daher nicht leicht gefallen.

Der erste, mit 3000 Euro dotierte Preis, ging an die am 10. Dezember 2007 von sieben Initiatoren gegründete Bürgerstiftung mit dem Ziel, Gemeinsinn zu stärken. Venten hob den weit gefassten Stiftungszweck und die Vielzahl der Projekte unter anderem für Bildung und Erziehung, Kunst, Kultur und Denkmal, traditionelles Brauchtum und Heimat sowie Völkerverständigung hervor. Er nannte den regelmäßig verliehenen Preis für die Jahrgangsbesten von Haupt- und Realschule sowie Gymnasium, Leseprojekte, Ruhebänke, auf den Friedhöfen bereitstehende Gießkannen und Handkarren, die noch recht neue Aktivitätstafel für demente Bewohnerinnen und Bewohner im Haus Timon.

Gemeinsam mit den Gründungsstiftern Hermann Buchkremer und Willy Schellen nahm Vorstandsvorsitzender Thomas Goldmann die Auszeichnung „kurz vor Vollendung der Volljährigkeit“ der Stiftung entgegen. Der Preis werde als Ansporn wahrgenommen, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen, so Goldmann.

Der zweite, mit 1500 Euro dotierte Platz, ging an den Verein Sport Ältre Generation „SÄG 50plus“. Venten listete dessen zahlreiche Aktivitäten auf, zu denen unter anderem das Informationsfrühstück mit wechselnden Referenten, Gesundheitsförderung durch Sport, die Taschengeldbörse mit „generationenübergreifender Gestaltungskraft“, die Organisation von Fahrten für 60 bis 100 Teilnehmer und seit 2023 die Organisation von Verkehrsseminaren zählen. „Wir versuchen unser Angebot ständig zu erweitern“, sagte der Vorsitzende Norbert Wand. Der Korschenbroicher hatte zuvor mit elf weiteren Bürgerinnen und Bürger eine Ehrenamtskarte als Anerkennung für sein ehrenamtliches Engagement erhalten.

Der dritte Preis ging an die Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Korschenbroich. Als tragende Säulen deren Arbeit nannte Venten Sanitätsdienst, Blutspendeaktionen, Betreuungsdienst und Katastrophenschutz. Aktive Mitglieder müssten regelmäßig an präventiven Übungen teilnehmen.

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Foto: Sascha Rixkens

Mit dem Heimatpreis 2025 der Stadt Korschenbroich wurden Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerstiftung, des Vereins Sport Ältere Generation „SÄG50plus“ sowie der DRK-Ortsgruppe ausgezeichnet.

 

10.12.2025 Matthias-Hoeren-Preis - Ehrung für einen, der Dinge bewegt
Karl-Heinz Göris engagiert sich seit Jahren in der Kinderdirekthilfe Korschenbroich und im Kirchenvorstand. Für seinen herausragenden Einsatz zeichnete ihn die Bürgerstiftung jetzt mit dem Matthias-Hoeren-Preis aus.

Über den Matthias-Hoeren-Preis für Karl Heinz Göris (2.v.l.) freuten sich auch Ulrich Böttges (l.), Bürgermeister Marc Venten (Mitte), Thomas Goldmann und Fritz Otten (r.).
Foto: Markus Rick
Von Angela Wilms-Adrians

Korschenbroich An den Namensgeber des Matthias-Hoeren-Preises hat Karl-Heinz Göris nach eigenem Bekunden viele positive Erinnerungen. Haften geblieben ist vor allem die zupackende Art des verstorbenen Landrates, der Dinge beherzt nach dem Motto „dat maken wir“ angegangen sei. Göris selbst ist wohl auch so ein „Pack-an“, der im Einsatz für seine Ehrenämter nicht die Stunden zu zählen scheint. Für sein außerordentliches Engagement wird dem Korschenbroicher nun durch die Bürgerstiftung Für Korschenbroich der Matthias-Hoeren-Preis verliehen.

Die Übergabe mit Urkunde und einem Relief wird während des Neujahrsempfangs der beiden Korschenbroicher Bruderschaften St. Katharina und St. Sebastianus am 4. Januar 2026 in der Aula des Gymnasiums erfolgen. Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro stiftet der Projektpartner NEW. Noch steht nicht fest, ob Fritz Otten, zurückgetretener Vorsitzender des Stiftungsrats, oder dessen Nachfolger Ulrich Böttges die Laudatio halten werden. Vielleicht werden sie es auch gemeinsam machen, sagen beide Herren, die im Amt Wert auf einen fließenden Übergang legen.

Beim Gespräch im Rathaus betont Bürgermeister Marc Venten, dass acht, teilweise sehr bemerkenswerte Vorschläge für den diesjährigen Preisträger eingegangen seien. Die Jury habe sich einstimmig für Göris ausgesprochen.

Der Korschenbroicher ist seit etwa 30 Jahren in der Gemeindearbeit und im Kirchenvorstand aktiv. Hier kümmert er sich schwerpunktmäßig um die Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft. Aus Altersgründen könne er im kommenden Jahr nicht mehr für das Amt kandidieren, sagt der 74-Jährige. Außerdem engagiert sich Göris als erster Vorsitzender in der Kinderdirekthilfe Korschenbroich, die er als Mitglied im Schützenzug „Lange Lulatsche“ mitbegründete und die seit 1997 ein eingetragener Verein ist.

Göris war zunächst Stellvertreter des Initiators Jürgen Hüsges, den er 2014 in der Funktion des Vorsitzenden ablöste. Die Kinderdirekthilfe verfolgt zwei Schwerpunkte: die Kinderhilfe Bolgatanga in Westafrika und seit eineinhalb Jahren in Benin ein Projekt, das sich vor allem für Mädchen einsetzt. „Es ist unser Anliegen, Kinder und Jugendliche in ein normales soziales Fahrwasser zu bringen und ihnen zu helfen, in der Ausbildung Fuß zu fassen“, sagt Göris.

Als Bindeglied seiner Aktivitäten bezeichnet er die Unterstützung von Kindern. Das sei ihm und seiner Frau Ulla immer wichtig gewesen, da sie keine eigenen Kinder haben konnten. Er hat zudem eine Zeit die erste Handball-Mannschaft des TV Korschenbroich begleitet. Der Korschenbroicher betont, stets günstige Konditionen für seine Ehrenämter gehabt zu haben. Seine Ehefrau teile die gleiche Grundeinstellung und sei ebenfalls ehrenamtlich tätig.

Es habe zwar immer wieder Zeiten gegeben, in denen etwas „drückte und drängte“, doch die ehrenamtliche Arbeit habe er nie als Belastung empfunden. Es mache ihm einfach Spaß zu sehen, wie sich Dinge verändern, begleiten und bewegen ließen, so Göris.

Otten betont das Anliegen der Bürgerstiftung, über den weit gefassten Stiftungszweck unterschiedliche Generationen zu erreichen und zu motivieren. „Das große Thema der Stiftung ist der Versuch, in unserer zusammengefügten Stadt das Gemeinschaftsgefühl zu stärken“, so Otten. Daher würden zum Beispiel mit dem Matthias Hoeren-Preis einzelne Persönlichkeiten auszeichnet, die sich gesamtstädtisch einbringen. In der Finanzierung der Preisgelder arbeitet die Bürgerstiftung mit Projektpartnern zusammen.

Vorstandsvorsitzender Thomas Goldmann deutet die große Zahl der Vorschläge für die diesjährige Nominierung als großes Spektrum in der Bürgerschaft. In der seit einigen Jahren verstärkten und auch drängenderen Nachfrage zu Entscheidungsfindungen der Jury erkennt Otten eine gestiegene Wahrnehmung des Matthias-Hoeren-Preises. Übereinstimmend betonen die Vorstandsmitglieder, dass die Einladung der Bruderschaften zum Neujahrsempfang mit Preisverleihung für ganz Korschenbroich gelte.

 

8.12.2025: Preisträger des Matthias-Hoeren-Bürgerpreises 2025 vorgestellt

Bürgermeister Marc Venten hat am 08.12.2025 den diesjährigen Preisträger des Matthias-Hoeren-Bürgerpreises bekannt gegeben. Aus einer großen Anzahl hoch karätiger Vorschläge hat die Jury unter Vorsitz des Bürgermeisters das Korschenbroicher Urgestein Karl Heinz Göris ausgewählt, der sich seit Jahrzehnten in Kirche, Vereinen und der St. Sebastianus Schützenbruderschaft uneigennützig und vorbildlich engagiert. Zu den ersten Gratulanten des neuen Preisträgers gehörten Ulrich Böttges als neuer Stiftungsratsvorsitzender, Fritz Otten als ehemaliger Stifungratsvorsitzender und Thomas Goldmann als Vorstandsvorsitzender. Die offizielle Ehrung und Übergabe des Bürgerpreises erfolgt im festlichen Rahmen auf dem traditionellen Neujahrsempfang der Korschenbroicher Bruderschaften St. Katharina Junggesellen und St. Sebastianus am 4. Januar 2026.

Rheinische Post vom 24.07.2025 Ausschreibung des Matthias-Hoeren-Bürgerpreises 2025

„Herausragende Leistungen“ gesucht

Die Bedingungen sind klar: Wer sich nachhaltig für die Stadt Korschenbroich einsetzt, uneigennützig engagiert oder aktuelle Verdienste leistet, die von Dauer sind, ist geeignet, neuer Preisträger zu werden. Vorschläge für den Matthias-Hoeren-Bürgerpreis 2025 können eingereicht werden.

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Archivfoto: Markus Rick

Von Bärbel Broer

Korschenbroich Es ist einer der wichtigsten Preise, mit dem Bürger und Bürgerinnen aus Korschenbroich geehrt werden, weil sie sich auf besondere Weise für das Gemeinwohl engagieren. Alle zwei Jahre wird der Matthias-Hoeren-Bürgerpreis verliehen. In diesem Jahr ist es wieder so weit.

Deshalb ruft die Bürgerstiftung Korschenbroich erneut dazu auf, Personen für die Auszeichnung vorzuschlagen, die von Bedeutung sind für die Stadt. „Der Stellenwert des Matthias-Hoeren-Preises ist sehr hoch“, sagt Thomas Goldmann, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung. Entsprechend heißt es auch in den Richtlinien zur Verleihung: „Die Bürgerstiftung ehrt mit dem Bürgerpreis herausragende und uneigennützige Leistungen, die der Korschenbroicher Bürgerschaft unmittelbar zugutekommen. Der Bürgerpreis kann Einzelpersonen, Personengruppen sowie Repräsentanten von Unternehmen und Organisationen für eine gemeinsam erbrachte Leistung zuerkannt werden.“ Einen wichtigen Zusatz gibt es außerdem: „Dies gilt auch für Personen, die zwar ihren Wohnsitz nicht in Korschenbroich haben, ihre Leistung jedoch der Bürgerschaft von Korschenbroich zugutekommen lassen.“

Fritz Otten, Vorsitzender des Stiftungsrats, ergänzt: „Das Engagement sollte aktuell sein und für die Stadt insgesamt relevant sein.“ Das bedeute keineswegs, dass der ehrenamtliche Einsatz allgemein bekannt sei. „Insbesondere Engagement für die Allgemeinheit passiert ja nicht selten auch im Verborgenen“, so Otten. „Deshalb sind wir darauf angewiesen, dass uns Personen vorgeschlagen werden.“ Es sollte sich aber nicht um kurzzeitiges Engagement handeln, sondern dauerhaft sein, fügt Otten hinzu.

Bis Sonntag, 31. August, besteht die Möglichkeit, Vorschläge für den Matthias-Hoeren-Bürgerpreis einzureichen. Eine Jury unter Vorsitz von Bürgermeister Marc Venten entscheidet letztlich, wer das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro erhält, das von dem Versorgungsunternehmen NEW gesponsert wird. Zudem erhalten die Ausgezeichneten eine Urkunde sowie eine Bronzeplakette.

Dabei handelt es sich um ein etwa zehn mal 15 Zentimeter großes Bronzerelief, das der frühere Landrat vom Rhein-Kreis Neuss, Dieter Patt, entworfen hat. „Ein feines Teil“, sagt Goldmann.“ Es ist eine Nachbildung der großen Hoeren-Statue von Dieter Patt auf dem Matthias-Hoeren-Platz in Korschenbroich. Dort treffen sich traditionell die Mitglieder der Bürgerstiftung, um dafür zu werben, Vorschläge einzureichen. Sowohl Otten als auch Goldmann rufen explizit dazu auf, dass nicht ausschließlich Ältere vorgeschlagen werden sollten. „Es gibt auch viele Jüngere, die viel Gutes für die Stadt bewirken, aber womöglich nicht so bekannt sind“, so Otten.

Die hohe Auszeichnung wurde erstmals im Frühjahr 2009 Christel Hermülheim verliehen. 2011 folgte dann mit Karin Scheffler erneut eine Frau als Preisträgerin. 2013 wurde Johannes Deuss und 2015 Heinz Schriedels die Ehre zuteil. Jüngste Preisträger sind die drei Mitglieder der Vogelschutzgruppe Claus von Kannen, Hans Großmann und Bernhard Klein gewesen. Seit mehr als 50 Jahren engagieren sie sich für den Naturschutz in der Stadt und betreuen beispielsweise mehr als 9000 Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse.

Davor waren Stefan Danners, sein Schwager Volker Schäfer und dessen Sohn Paul als Preisträger ausgewählt worden. Sie hatten während der Corona-Lockdowns kleine Konzerte gegeben und damit Menschen in Korschenbroich viel Freude gemacht sowie für ein besonderes Miteinander gesorgt, als Menschen ihnen von Balkonen oder Grundstücken aus zuhörten und applaudierten. Das war das erste Mal, dass die Auszeichnung an eine kleine Gruppe ging.

Übrigens: Der Matthias-Hoeren-Bürgerpreis, der an den früheren Landrat erinnert, wurde von Willy Schellen – er war ab 2007 der erste Vorsitzende der Bürgerstiftung – gemeinsam mit Alfons Kranz und Norbert Kothen ins Leben gerufen.

 

 

Jahrgangsbeste des Gymnasium am 05.07.2025 ausgezeichnet
 
Am 5.7.2025 fand die Ehrung der Jahrgangsbesten am Gymnasium Korschenbroich statt. Die Preisträgerin in diesem Jahr ist Carlotta Lutum, sie erreichte 889 von 900 möglichen Punkten. Sie war an diesem Tag auch im Schulorchester als Pianistin aktiv

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Jahrgangsbester der Hauptschule am 27.06.2025 ausgezeichnet
 
Luca Gerhards wurde auf der Schulentlassungsfeier 2025 als bester Schüler der Gemeinschaftshauptschule Korschenbroich ausgezeichnet und erhielt ein Preisgeld von 1000 €, das der Projektpartner der Bürgerstiftung, die Fa. Hans Sasserath GmbH & Co KG, gespendet hatte.

Nach einer stimmungsvollen Laudatio von Vorstandsmitglied Rudolf Graaff zum Motto der Schulfeier „Zu neuen Ufern aufbrechen“  überreichte Vorstandsvorsitzender Thomas Goldmann die Urkunde an den erfolgreichen Schüler.

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Jahrgangsbeste der Realschule am 27.06.2025 ausgezeichnet
 
Frida Funkel wurde auf der Schulentlassfeier 2025 als beste Schulabgängerin der Realschule ausgezeichnet und erhielt ein Preisgeld von 1000 €, das der Projektpartner der Bürgerstiftung, die Fa. Autoteile Post gespendet hatte.

Stiftungsratvorsitzender Fritz Otten hielt die unterhaltsame Laudatio und überreichte anschließend die Urkunde an den erfolgreiche Schülerin.

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06.06.2025: Gladbacher Bank unterstützt Bürgerstiftung

Die DZ HYP hat die Gladbacher Bank wegen erfolgreicher Zusammenarbeit im Bereich Baufinanzierung mit dem Partnerpreis 2024 ausgezeichnet und ihr eine Spendensumme von 2.000 Euro für gemeinwohlorientierte Projekte zukommen lassen. Diese Auszeichnung hat die Gladbacher Bank aufgeteilt und an zwei Korschenbroicher Initiativen weitergegeben. Das Foto zeigt die Bereichsleiterin für Private Baufinanzierung der Gladbacher Bank, Katja Kronen (Bildmitte) und Frau Birgit Weber von der DZ HYP, wie sie den Scheck an Rudolf Graaff, Fritz Otten und Thomas Goldmann (von links nach rechts) von der Bürgerstiftung übergibt. Stiftungsratsvorsitzender Fritz Otten bedankte sich für die Bürgerstiftung und sicherte zu, die 1.000 Euro effektiv zur Finanzierung sozialer und kultureller Projekte in Korschenbroich einzusetzen.

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16.04.2025 Tastbild für das Haus Timon in Kleinenbroich
Am 16.04.2025 wurde ein Testbild an das Haus Timon in Kleinenbroich übergeben. Das Bild dient den Bewohnern des Hauses Timon, die durch eine Demenz in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind, mit den Fühl- und Animationsobjekten als Angebot für Sinne.
 
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17.03.2025 Vorstand und Stiftungsrat pflanzen Bürgerbaum in Glehn

Am 17.03.2025 haben Vorstands- und Stiftungsratsmitglieder im Glehner Schützenpark einen weiteren Bürgerbaum gepflanzt, und zwar eine italienische Erle (Alnus Cordata)

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